Früherkennung Diabetes mellitus

1. Stufe: Insulinresistenz

 

Lange bevor im Labor ein Diabetes mellitus erkannt wird, lässt sich durch eine Früherkennung eine Insulinresistenz erkennen. Diese zeigt sich durch hohe Tryglizeridwerte, hohe Cholesterinwerte und vor allem durch ein schlechtes Verhältnis von dem sog. guten HDL-Cholesterin (niedrig) und dem schlechten LDL-Cholesterin (hoch). Oftmals ist dann auch die Harnsäure erhöht.

 

Durch zu viele Kohlehydrate, durch Dauerstress oder mangelnde Bewegung entsteht ein ständig hoher Blutzuckerspiegel. Um die Zellen davor zu schützen, beginnt unser Körper Cholesterin herzustellen. Bereits zu diesem Zeitpunkt sollten therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. 

 

 

2. Stufe: Diabetische Stoffwechsellage

Auf der 2. Stufe, der diabetischen Stoffwechsellage ist bereits der Langzeitzuckerwert erhöht. Noch liegt er im klinischen Normbereich und wird im gelben Bereich (s. Seite Vital-und Stoffwechselanalyse) angezeigt. 

 

 

3. Stufe: Diabetes mellitus

Jetzt ist der Langzeitzuckerwert über die Norm hinaus erhöht. Sie bekommen in aller Regel Medikamente wie Metformin, später Insulin. Durch eine entsprechende individuelle Ernährung lassen sich auch hier hohe Blutzuckerspiegel senken.

 

Wissenswertes:

Cholesterinsenker haben Nebenwirkungen: Sie schädigen die Nieren und verbrauchen das wichtige Coenzym Q10, welches für eine Zellerneuerung und Regeneration enorm wichtig für unseren Stoffwechsel ist. Durch die Einnahme von Cholesterinsenkern, Medikamenten wie Metformin und Insulin entstehen immer mehr Folgeschäden, welche den Organismus schädigen.